Mit dem HVV in die Eifel

In der vergangenen Woche fuhren 50 Teilnehmer des HVV (Heimat- und Verkehrsverein Kettwig) für einen Tag in die Eifel.

Zunächst ging es mit dem Bus nach Schwammenauel an den Rursee. Dort bestieg die Gruppe ein Schiff und ließ sich in knapp einer Stunde über diese zweitgrößte Talsperre Deutschlands inmitten eines großen Waldgebietes zum Örtchen Rurberg fahren.

Nach einem kleinen Fußweg zum Obersee ging es dann dort auf ein Elektroschiff und mit diesem in einer halben Stunde nach Einruhr (mit h), dem „Dorf am See“ am Einlauf der Rur. Nach einer Mittagspause brachte der Bus die Teilnehmer zur früheren „NS-Ordensburg“ Vogelsang inmitten des heutigen Nationalparks Eifel.

In einer 90-minütigen Führung erfuhr man Interessantes zur Geschichte dieses ab 1934 von den Nationalsozialisten errichteten sog. „Schulungslagers“, das später in „Ordensburg “ umbenannt wurde. Von 1946 bis 2005 war das Gelände ein zunächst britischer, dann belgischer Truppenübungsplatz und ist seit 2006 als denkmalgeschütztes Ensemble für die Öffentlichkeit zugänglich.

Armin Rahmann

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Benvenuti a Isola Ischia (Mai 2015)

Gutgelaunt ging es mit 37 Urlaubern am frühen Morgen los zum Flughafen Düsseldorf. Die erste Hürde wurde gelassen überwunden – die Transportbänder für die Koffer streikten.

Der Flug verlief gut und nur der eine fehlende Koffer hielt uns ein wenig bis zur Weiterfahrt zu unserem Fährschiff auf. (Er kam übrigens 2 Tage später nach). Dann Ankunft auf Ischia und Transfer zum Hotel und erst einmal alle aufs Zimmer Koffer auspacken. Viele der Mitreisenden kannten dieses Hotel schon von früheren Zeiten. Der Aufenthalt sollte sich im Laufe der 14 Tage als angenehm herausstellen.

Vom beheizten Swimmingpool wurde reichlich Gebrauch gemacht obwohl das Wetter nicht immer so richtig mitspielte. Das tat der guten Laune jedoch keinen Abbruch. Das galt auch für die Tanzabende. Ich staunte nicht schlecht, wie gut doch die eine oder der andere noch auf den Beinen ist. Apropos Kondition – dies galt auch für die Herrschaften, die allabendlich die Bar bewachten…..

Von den angebotenen Ausflügen wurde reichlich Gebrauch gemacht. Ob es nun die Inselrundfahrt war, die Inselumrundung per Schiff, die Ausflüge nach Capri und Anacapri und zur Insel Procida, der Besuch in Pompeji und den „schweren“ Gang auf den Vesuv, sogar die Geowanderung löste Begeisterung aus, alle waren zufrieden.

Was mir persönlich auffiel, war die Freundlichkeit und Herzlichkeit untereinander. Wir hatten viel Spaß miteinander. Aber – so soll es ja auch sein.

Gunild Scheid hatte Geburtstag und beim Klang einer Mundharmonika hatten wir ihr ein Ständchen gebracht. Ich hoffe, es war einigermaßen gelungen, jedenfalls hat sich Gunild Scheid darüber gefreut. Anschließend lud sie zu einem (oder mehreren) Gläschen Sekt ein.

Auch das haben alle überstanden und irgendwann geht auch der schönste Urlaub zu Ende. Für manche hätte er noch länger dauern können. Die Rückfahrt und der Rückflug verliefen reibungslos und so trafen wir dann am 24.05. wieder in unserem schönen Kettwig ein.

Bei meinen Mitreisenden möchte ich mich auf diesem Wege bedanken, sie haben mir meine Aufgabe leicht gemacht.

Martin Kryl

Eine erlebnisreiche Woche mit dem HVV nach Venetien

In der letzten Woche unternahm eine unternehmungslustige, reisefreudige Gruppe eine Fahrt mit dem HVV Kettwig nach Verona. Der erste Zwischenstopp im schönen, sonnigen Innsbruck, ein leckeres Eis vor dem goldenen Dachl, im Hintergrund die schönen Berge, waren ein guter Anfang! . Eine Stadtführerin zeigte der Gruppe in Verona die Sehenswürdigkeiten des mittelalterlichen Zentrums der Stadt, natürlich auch den berühmten Balkon von Julia und die hübschen Piazzas, die nach der Stadtführung zu einer erfrischenden Pause einluden. Der Besuch von zwei unvergessliche Opernaufführungen in der fast 2000 Jahre alten Arena di Verona, die wunderbaren Stimmen, die außergewöhnlich schöne Choreographie vor herrlicher Kulisse waren ein absolutes Highlight. Die Besuche der Städte Padua, Vicenza mit den schönen eindrucksvollen Palästen, den Flaniermeilen und herrlichen Piazzas waren für alle trotz der großen Hitze ein Erlebnis. Eine Bootsfahrt auf dem Gardasee, Bummeln durch die hübschen Gassen der Orte Sirmione, Garda und Malcesine, „Spaghetti“- und Kaffee-Pausen rundeten das Programm ab. Die Fahrt nach Hause durch die Dolomiten, über den Brenner, unter der größten Fußgängerhängebrücke in Reutte, das Tiroler Voralpengebiet bis nach Kempten im Allgäu zur Zwischenübernachtung war in dem klimatisierten Bus pures Vergnügen und eine wahre Augenweide.

R. Forstmann