HVV –Adventsfahrt in den Harz.

Das Kettwiger Reisebüro hat für die Mitglieder des HVV und einige Gästen wieder eine interessante Adventsfahrt in den Harz geplant.

50 Personen haben diese Reise bei herrlichstem Sonnenschein genossen. Unser Standort war das HKK Hotel in Wernigerode, der bunten Stadt im Harz. Von hier fuhren wir nach Halberstadt zur Besichtigung des Domes und des Domschatzes, zur Glasmanufaktur Harzkristall in Blankenburg. Hier wurde uns in einer Führung die Entstehung des Glases bis hin zum Brand gezeigt. Advent in den Höfen von Quedlinburg: Wir genossen das stimmungsvolle, bunte Treiben in den teilweise sehr engen Höfen und bewunderten die schönen Fachwerkhäuser. – Goslar mit einer Fahrt in die Weltkulturstätte des Museums und Besucherbergwerks  Rammelsberg fand großes Interesse. Das Erzbergwerk war über 1000 Jahre in Betrieb. Wir fuhren in das Bergwerk ein, anschließend bummelten wir durch Goslar, erfuhren vieles über die dortige Braukunst und beendeten die Führung in einer Brauerei. Eine Harzrundfahrt zuerst mit der Brockenbahn, danach mit unserem Bus u. a. zur Besichtigung des Torfhauses am Brocken und der außergewöhnlichen Stabkirche in Hahnenklee und eine Führung durch das Schloss Wernigerode rundeten die Reise ab. Dass wir um diese Zeit etliche Weihnachtsmärkte besucht haben, dürfte wohl selbstverständlich sein.

Caecilia Kogler

Advertisements

Weihnachtsmarkt – klein und fein für die Kettwiger

Nachdem der letzte Weihnachtsmarkt doch viel Kritik  bekam, haben wir uns vom HVV Vorstand gedacht, dass wir in diesem Jahr einen kleinen Weihnachtsmarkt machen wollen, und zwar unter dem Motto: Klein aber fein  – für die Kettwiger Bürger! Wir hofften sehr, dass alles klappt, denn noch nie haben wir einen Weihnachtsmarkt so ganz ohne professionelle Hilfe „gestemmt“, wir haben es versucht. Alle Vereine, Schulen, Organisationen von Kettwig wurden aufgerufen, mitzumachen und uns zu helfen. Zum Glück haben sich viele gemeldet.

Danke den Unterstützern für die Aufstellung des Kettwiger Weihnachtsbaums 2016

In diesem Jahr haben wir wegen unseres Weihnachtsbaumes am Märchenbrunnen einen Aufruf gestartet. Viele Kettwiger waren bereit, ihren Baum für unseren Platz zu spenden. Leider war es Herrn Skibba, der den Baum schlagen und aufstellen wollte, nicht möglich, einen dieser (wirklich schönen) Bäume zu nehmen, weil er sie nicht unbeschadet aus den jeweiligen Gärten bekommen konnte. (Wir wollten nämlich nicht das gleiche Fiasko erleben wie die Heisinger Bürgerschaft, bei denen der Baum beim Transport sehr beschädigt wurde.)

Unser Dank gilt jetzt Herrn Skibba, der einen Baum ausfindig machte und ihn aufgestellt  und mit einer Lichterkette geschmückt hat. Leider brannten die Lichter am 1. und auch am 2. Adventssonntag noch nicht. Die Lichterkette war zwar völlig in Ordnung, aber ein kleiner Hebel am Schalterkasten war der Schuldige! Nun leuchtet der Weihnachtsbaum und hilft auf seine Weise mit, die Advents- und Weihnachtszeit stimmungsvoll zu verschönern.

Zwei Neue für Kettwig

Die Familie, der Weberbrunnen, das tapfere Schneiderlein oder MenschenZeichen sind vertraute Namen. Sie stehen für den Skulpturenpark, der seit 30 Jahren vom HVV betreut und gepflegt wird. Der Skulpturenpark prägt Kettwig auf ganz besondere Weise und ist im Raum Essen als öffentliche Kunstsammlung etwas Besonderes.

Aber was hat es mit den „Zwei Neuen“ auf sich?

Nach neun Jahren Pause soll der Skulpturenpark neue Impulse bekommen, soll weiter wachsen. Vor einem Jahr feierte der HVV mit den Kettwigern das 30-jährige Bestehen des Skulpturenparks. In diesem Zusammenhang haben drei in Kettwig arbeitende Künstler Entwürfe für zwei neue Skulpturen vorgestellt. Sie haben sich mit Kernthemen unseres Ortes auseinandergesetzt, zum einen mit der Ruhr, zum andern mit der Tuchmacherei.

„Fisch vermählt“ von Miriam Giessler und Hubert Sandmann ist ein blau leuchtender Kubus, auf dem zwei nach oben strebende Fische einen goldenen Ring tragen. Mythen und Sagen zur Ruhr, das Verlieren und Wiederfinden eines Ringleins, haben die beiden Künstler inspiriert. Die Leuchtskulptur „Fisch vermählt“ könnte am südlichen Brückenkopf einen markanten Blickfang bilden.

Die Tuchmacherei in Kettwig inspirierte Norbert Pielsticker zu seiner Skulptur „Das Tuch“, einer Metallarbeit, die trotz der Schwere des Materials Leichtigkeit und Bewegtheit ausstrahlt. Die vier Meter hohe Skulptur soll ihren Platz am „Unterwasser“ vor der ehemaligen Tuchfabrik finden. Sie soll aber kein Denkmal für die Tuchherstellung sein, sondern ist ein eigenständiges Kunstwerk.

„Wenn 500 Kettwiger je 100 € spenden, dann hätten wir schon eine Skulptur finanziert“, sagt Heinz Schnetger, Schirmherr des Skulpturenparks, „wir setzen auf die Verbundenheit der Kettwiger mit ihrem Ort.  Selbstverständlich gibt es eine steuerabzugsfähige Spendenquittung.“

Die zweite Hälfte der 100.000 € soll durch größere Einzelspenden aufgebracht werden. Eine Matinée im Kunstraum der Scheidtschen Hallen hat zu einem ermutigenden Start verholfen und Impulse gesetzt. Nun hoffen die Künstler und der HVV, dass der Schwung, der von dieser Matinée ausging, anhält und sich auf weitere geplante Veranstaltungen auswirkt.

Infos zu den Skulpturen und zum Sponsoring gibt es auf der Seite www.skulpturenpark-kettwig.de. Hier kann auch ein Spendenformular heruntergeladen werden.

Katrin Engelhardt