Letzte Sommerfahrt des HVV ins Baltikum

Die letzte Sommerfahrt mit dem Heimat- und Verkehrsverein fing in St. Petersburg an. Wir machten mit dem Bus eine Stadtrundfahrt, diese wurde am nächsten Tag ergänzt durch eine herrliche Bootsfahrt. Wir sahen die leuchtenden goldenen Türme der verschiedenen Kirchen und Kathedralen, die große Eremitage-Anlage, selbstverständlich stand auch der Besuch der Eremitage auf dem Programm. Ein besonderes Spektakel erlebten wir nachts, als Petersburg wunderbar beleuchtet war und völlig anders strahlte als tagsüber und gegen 0.30 Uhr unter Musikbegleitung die Brücken hochgezogen wurden, so dass auch große Schiffe die Neva befahren konnten.

Den Katharinenpalast mit dem herrlichen Bernsteinzimmer und dem schönen Park besichtigten wir am nächsten Tag. Ein ausgesprochenes Highlight!

Nach dem vielen Gold und Prunk freuten wir uns auf Tallinn. An der Grenze bemerkten wir wieder einmal, wie schön es ist, dass wir im EU-Bereich keine Grenzen und keine langen Wartezeiten mehr haben! Wir unterzogen uns sämtlichen Kontrollen, durchliefen etliche Schalter und konnten nach ca. 2 Stunden Estland betreten!  Bevor wir zu der estnischen Hauptstadt gelangten, machten wir einen ausgedehnten Spaziergang durch das Moor und genossen die schöne Natur. Tallinn, direkt am finnischen Meerbusen gelegen mit einem sehr großen Hafen besitzt eine schöne von Stadtmauern umgebende Altstadt, die nie erobert wurde. Klein und gemütlich präsentiert sich dieser Ort als ein Hort von kleinen Gassen, gemütlichen Kneipen und urigen Geschäften. Leider legten zeitgleich mit uns zwei Kreuzfahrtschiffe an und eine Welle von Touristen schwappte in das kleine Tallinn, so dass wir die Schönheit von Tallinn erst am späten Nachmittag erkennen konnten, als die Kreuzfahrtschiffe langsam wieder zur Abfahrt drängten und wir Platz und Muße fanden, uns diese hübsche Hauptstadt in Ruhe anzusehen, gemütlich einen Kaffee auf dem Marktplatz oder an der Stadtmauer zu trinken und uns bei herrlichem Sonnenschein treiben zu lassen.  – Von Tallinn fuhren wir nach Riga.. Auf dem Weg zur lettischen Hauptstadt Riga ging es durch den Gauja-Nationalpark, das größte Naturschutzgebiet des Baltikums. Wir hatten Zeit, einen schönen Spaziergang zu unternehmen und uns die Ordensritterbug Turaida anzusehen.  Riga überraschte mit wunderschönen Jugendstil-Häusern und einer gemütlichen Altstadt, eingerahmt vom Fluß Daugava und dem Pilsetas-Kanal. Im Dom hatten wir die Möglichkeit, ein Orgelkonzert zu genießen, die im 19 JH erbaute Orgel zählt zu den größten und besten Orgeln der Welt. Am letzten Tag konnten wir durch die großen Markthallen schlendern und das unglaublich große Angebot an Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst, aber natürlich auch Souvenirs ansehen, bevor wir mittags wieder nach Hause flogen.

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