KETTWIG ON STAGE: Musik vom Feinsten am 24.02.2018 !

Gespannte Erwartung am 24. Februar vor Beginn des Benefizkonzertes des HVV für die Erweiterung des Skulpturenparks  in der evangelischen Kirche am Markt:

Töne klingen durch das Kirchenschiff, einzelne junge Musiker proben kurz, dann Ruhe. Die Moderatoren Peter Marx und Heinz Schnetger begrüßen die Zuhörer und die Musiker.

Und dann geht es los: 9 Jahre alt ist Luca Zocher, der Jüngste unter den Schülern der Musikschule Kettwig. Zusammen mit dem zehnjährigen Tim Cebotaru sitzt er am Klavier, und vierhändig spielen sie  eine lebhafte Melodie. Stürmischer Beifall für die beiden Jungen. Melodien für Querflöte folgen. Die Musikschülerinnen Emma Xander und Sarah Baum beherrschen ihr Instrument souverän und entlocken ihren Querflöten mit Kompositionen des 19. Jahrhunderts wunderbare, romantische  Töne. Ob sie mit ihrer  lockflöte den Raum füllen könne? wird Rachel Gnoth gefragt. Ja und wie! Die alte irische Melodie „Greensleeves“ ertönt klar und kräftig mit Variationen, und die Zuhörer danken den jungen Musikern ihr Engagement mit begeistertem Beifall.

Das Orchester des Theodor-Heuss-Gymnasiums unter der Leitung von Lea Dietrich folgt mit einer Filmmusik – Aladdin -, leicht orientalische Klänge dringen an das Ohr. Aus der Verdi-Oper „Aida“ ertönt dann der Triumphmarsch unter dem engagierten Dirigat von Lea Dietrich, und rhythmisch wird es lebhaft, als das Orchester mit großem Elan „Joshua fit the battle of Jericho“ anstimmt: Die Zuhörer klatschen begeistert im Takt mit, und manch einer oder eine summt in Gedanken mit: Insgesamt eine beeindruckende Leistung dieses Jugendorchesters, in dem junge und ältere Schüler miteinander musizieren.

Aus Essen ist der Krimiautor Walter Wehner gekommen. Er liest kurze Geschichten voller Humor aus dem alten, untergegangenen Segeroth, Geschichten aus seiner Familie, die nach dem Krieg unter sehr bescheidenen edingungen mit dem Leben zurechtkommen musste.

Nach einer Pause mit Brezeln und Wein stimmt das Kettwiger Bach – Ensemble unter der Leitung von Wolfgang Kläsener an der Orgel  aus dem Requiem von Mozart den „Introitus“ an, gefolgt von Gabriel Faurés Requiem mit „Agnus Dei“ und „In paradisum“. Nach dieser wunderbar vorgetragenen geistlichen  Musik bezaubert die Altistin Julia Husmann zusammen mit dem Gitarristen Carsten Linck  die Zuhörer:  Schuberts „Forelle“ erklingt, und Brahms Komposition „Da unten im Tale“ schließt einen musikalischen Abend der Extraklasse ab.

„Im Laufe des Jahres planen wir weitere Veranstaltungen“, sagt Katrin Engelhardt. „Wir wollen unserem Ziel, die beiden „Neuen“ zu verwirklichen, wieder ein Stück näher kommen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s