Besuch des Hauses der Essener Geschichte am 31. Juli 2019

Die Luisenschule wurde 1866 als erste Essener Höhere Töchterschule gegründet. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Luisenschule, neben mehreren anderen Essener Schulen, zum Lager von Zwangsarbeitern. Ab 1943 waren in den 25 Klassenräumen bis zu 750 osteuropäische Arbeiter untergebracht. Sie dienten der Stadt meist zur Trümmerbeseitigung. Bevor 1945 große Teile der Schule von Bomben zerstört wurden, hatte die Geheime Staatspolizei (Gestapo) einen Teil des Gebäudes als Häftlingslager für Fremdarbeiter genutzt. Nach dem Krieg wurde die Schule vereinfacht wiederaufgebaut. – In zwei der vier Etagen des ursprünglichen Schulhauses befindet sich das Haus der Essener Geschichte,  das heute als Informationszentrum der Stadtgeschichte Essens dient.  Die Essener Stadtgeschichte beginnt nicht erst mit der Industrialisierung, ihre Anfänge reichen bis in das 9. Jahrhundert zurück. Es ist die Geschichte von frommen Stiftsfrauen, Klosterwelten, vom Aufstieg und Wandel zur Industriegesellschaft bis hin zur Kulturhauptstadt 2010. Im Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv finden Sie Antworten auf (fast) alle Fragen zur interessanten und aufregenden Geschichte unserer Stadt. Dieses Haus der Essener Geschichte wollen wir uns am 31. Juli 2019 bei einer Führung ansehen. Beginn ist 16.00 Uhr. Kosten 10,00 €. Anmeldungen nimmt das Kettwiger Reisebüro entgegen, und zwar bis zum 1. Juli 2019

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