Frühling auf Malta!

Das wollten wir erleben, und sind mit dem HVV nach Malta geflogen. Und es war Frühling! Das Meer leuchtete in wunderschönen Blautönen, der Himmel war blau, manchmal schob sich eine Wolke vor die Sonne, aber der Wind war doch noch recht kühl – womit man im Februar einfach rechnen muss. In diesem Jahr hatte es im Januar auf Malta sogar sehr viel geregnet, so dass die Wiesen sich in leuchtendem Grün präsentierten, dazwischen gelber Klee und gelbe Margeriten. Wir besuchten Valletta, die Stadt mit dem großen Hafen, der Festungsanlage, der prächtigen Kirche St. John’s Co., und dem Großmeisterpalast mit ruhigem Innenhof und beeindruckenden Räumen. Wir bummelte durch die Stadt, bestaunten die Häuser aus gelbem Kalkstein mit den auffallenden bunten Balkonen, die vermutlich ein Erbe der arabischen Epoche sind. Die aufregende Geschichte Maltas wurde uns anhand einer außerordentlich gelungenen Multivisons-Show erläutert.  Besonders eindrucksvoll war die Bootsfahrt durch die Buchten um Valletta. – Im Inneren der Insel liegt die Stadt Mosta mit der Kirche, die die Rotunde von Mosta genannt wird. Ein runder Bau, der dem Pantheon in Paris ähnelt und der fast durch eine Bombe im 2. Weltkrieg zerstört worden wäre, allerdings ist zum Glück die Bombe nicht gezündet, sie schlug nur ein Loch in die Decke und die anwesenden 400 Menschen und die schöne Kirche kamen mit dem Schrecken davon! Mdina, die frühere Hauptstadt von Malta, ist umgeben von dicken Festungsmauern und zeigt sich dem Besucher als mittelalterliche Stadt mit  schmalen Gassen und den aus dem maltatypischen sandfarbenen Kalkstein errichteten Palästen und Kirchen.

Aber Malta hat außer den Städten wunderschöne Steilfelsen, Klippen, Lagunen und hübsche Fischerstädtchen zu bieten, zu denen wir geführt wurden. Natürlich besichtigten wir auch die Zeugnisse aus der neolithischen Zeit, nämlich die großen Tempelanlagen auf Malta und Gozo. Gozo, die kleine unbekanntere Schwester von Malta, ist ein Ort der Ruhe im Vergleich zu Malta und hat uns sehr gut gefallen. Auch dort gibt es eine riesige Zitadelle, Kirchen, phantastische Ausblicke auf das blaue Meer und viele Felder, denn auf Gozo ist der Haupterwerbszweig die Landwirtschaft. Alles aufzuzählen, was wir in dieser Woche besichtigt haben, würde den Rahmen sprengen. Auf jeden Fall werden wir Malta und Gozo lange in guter Erinnerung behalten!

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