Südpolen – Schlesien vom 11.08. – 18.08.2019

Den HVV zog es erneut zu unseren polnischen Nachbarn. Pünktlich fuhren wir gen Osten und unser erstes Ziel war Krummhübel(Karpacz) im Riesengebirge. Kurz hinter der Grenze gab es im Bus den ersten Wodka, hier noch einmal für alle zum Aufschreiben Żołądkowa Gorzka.

Bei sternenklarem Himmel zeigte sich die Schneekoppe (1603 m ) von ihrer besten Seite. Am nächsten Morgen versteckte sich die Kirche Wang zunächst in dichtem Nebel. Durch die fachkundige Reiseleiterin aufmerksam gemacht, konnten wir diese einzige Stabkirche außerhalb Norwegens – ohne einen Nagel, völlig aus Holz gebaut, mit Drachenköpfen aus der Wikingerzeit – wertschätzen. Nach diesem Vortrag verließen wir die Kirche, der Himmel riss auf und spektakuläre Wolkenformationen zeigten sich über der weiten schlesischen Ebene.

Unser nächstes Ziel war die Friedenskirche in Schweidnitz (Swidnica). Eine protestantische Fachwerkkirche imInneren Barockstil mit unschätzbaren Kunstwerken versetzte uns ins Staunen. Zu Recht ein UNESCO – Weltkulturerbe. Gegend Abend erreichten wir Dwor Sierakow – unsere Herberge; ein liebevoll und aufwendig hergerichteter Herrensitz, bekannt auch für die heimische, feinere polnische Küche, in der alles frisch zubereitet wurde. Man war stolz slow food zu servieren.

Der folgende Tag galt Krakau – der alten Krönungsstadt Polens und heimlichen Hauptstadt. Eine ausführliche Besichtigung des Wawels stand an und wir konnten uns von der vorbildlich restaurierten Altstadt einfach nicht sattsehen.

Unser nächster Ausflug führte uns am darauffolgenden Tag in die Hohe Tatra nach Zakopane. Ein quirliger beliebter Ort bei Touristen und insbesondere bei Wintersportlern. Vom Bus aus durchstreiften wir die Landschaft entlang der Dunajec bis hin zur Erzengel-Michael-Kirche von Debno – ein weiteres UNESCO – Weltkulturerbe. Diese Kirche wurde völlig aus Lärchenholz in gotischem Stil des 15. Jh. erbaut. Die Wandmalereien sind Zeugnis der alten polnischen Kultur.

Der UNESCO – Weltkulturerbe–Liste nicht genug fuhren wir am nächsten Tag in das Salzbergwerk von Wielizcka. Zunächst galt es, die über 800 Stufen hinabzusteigen und dann wanderten wir durch die ehemaligen Salzstollen. Höhepunkt war die wunderschöne Kapelle, mit in Salzgestein gehauenen sakralen Skulpturen. Abends wurde uns in einem rustikalen Restaurant polnische traditionelle Küche serviert unter anderem Suppe im Brot und dazu leckeres polnisches Bier. Der Wódka war uns bereits vertraut.

Nun galt es am nächsten Morgen Abschied zu nehmen von Dwor Sierakow – Oppeln (Opole) wartete auf uns. Auch hier waren wir von dem liebevoll restaurierten Marktplatz angetan und zu Mittag gab es polnische Piroggen. Unser Ziel des Tages war Breslau (Wroclaw). Kaum eine andere Stadt steht so für das Schicksal zwischen Deutschland und Polen. Diese Stadt mit sehr langer und wechselhafter Tradition ist heute Sinnbild der Deutsch-Polnischen Aussöhnung. Unserer Reiseleiterin war es ein Anliegen, uns dies bei einer ausführlichen Stadtbesichtigung zu verdeutlichen. Die Aula Leopoldina war einer der Höhepunkte, sie wurde 1728 bis 1732 zu Ehren des Gründers der Universität zu Breslau, des Römisch-deutschen Kaisers Leopold I erbaut. Entspannung fanden wir bei einer Bootsfahrt auf der Oder.

An die Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse werden wir alle sicherlich noch lange mit Freude zurückdenken.

Hartmut Albrecht

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