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Unser Weihnachtsdorf „Klein, aber fein“

Endlich hatte der HVV wieder Holzhütten bekommen, dieses Mal ähnelten sie Fachwerkhäusern und passten hervorragend zu Kettwig! Ein kleiner gemütlicher Weihnachtsmarkt verteilte sich über den Rathausplatz und lud die Kettwiger ein, ein paar gemütliche Stunden dort zu verbringen. Es gab einige schöne Stände, an denen man noch Weihnachtsgeschenke ergattern konnte, und natürlich viele Möglichkeiten, Hunger und Durst zu stillen. Das Wetter war zwar nicht mehr so schön wie in der letzten Zeit – aber zum Glück regnete es nicht so viel, wie man es vorausgesagt hat und die Temperaturen waren sehr angenehm. Sowohl die jungen Querflötenspieler als auch die Tanzgruppe mit den kleinen Tänzern von 3 bis 11 Jahren  konnten draußen vor dem Rathaus auftreten und sorgten mit ihren Darbietungen für eine schöne adventliche Stimmung – der Applaus war ihnen sicher!  Der Volksliederkreis des HVV musste sich etwas unterstellen – aber dazu waren die großen Sonnenschirme ideal!

Für die Kleinen gab es zwar kein Kinderkarussell, dafür wurden im Foyer des Rathauses während der drei Tage Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Der absolute Renner war dabei das „Weihnachtsfest der Olchis!“

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Die Märchenstraße hat wieder begonnen:

In der Kettwiger Altstadt, genauer in der Ruhrstraße, sind die Häuser geschmückt, denn die Zeit der Märchenstraße hat begonnen! Seit vielen Jahren schmückt die Ruhrstraße sich mit wunderschön beleuchteten handgeschnitzten Märchenbildern, die gerade im Herbst, wenn es dunkel und ungemütlich wird, eine zauberhafte Stimmung verbreiten. Dazu kommt auch der schöne Laternenschmuck. Gleichzeitig werden an den Wochenenden bis Weihnachten Märchen erzählt oder vorgelesen. Es ist schön, wenn viele kleine Zuhörer sich an den genannten Orten einfinden, um sich verzaubern zu lassen. In diesem Jahr ganz neu: Die Prinzessin auf der Erbse! Die Märchenstrasse wird von den Bewohnern der Ruhrstraße betreut und Mitglieder der Ruhrstrasse gestalten fast in jedem Jahr ein weiteres neues Märchenbild! (Hier ist lediglich eine finanzielle Hilfe vom HVV zu erbringen).

Das Interview – Diesmal mit HVV-Mitglied Suse Wiedemann.

Frau Wiedemann zog 1988, also  vor 30 Jahren, wegen veränderter Lebensverhältnisse, u.a. Pflege der Eltern, von Oberhausen nach Kettwig.

 

Frau Wiedemann, was bedeutet Ihnen Kettwig?

Kettwig ist jetzt meine neue Heimat. Insbesondere spricht mich hier die gemütliche Atmosphäre des Ortes, neben der Freundlichkeit der Menschen sowie das große kulturelle Angebot, an. – Noch in Oberhausen wohnend hatte ich durch meine Eltern bereits viel Kontakt mit Kettwig und brachte dadurch auch  Freunden und Bekannten Kettwig näher.

 

Warum  wurden Sie Mitglied im HVV?

Seit dem Jahr 2000 bin ich Mitglied im HVV. Mit dem Hintergrund,  ganz einfach neue  Kontakte zu knüpfen und nette Leute kennenzulernen. Auch die angebotenen Reisen sprachen mich an. Davon habe ich bereits an einigen teilgenommen.

 

Inzwischen haben Sie etliche Ehrenämter übernommen. Welche?

Durch die längere Zugehörigkeit im HVV, z.B. im Volksliederkreis, den Fritz Gräbe leitet, wurde ich angesprochen, Feiern und Ausflüge zu organisieren, Busreisen in die nähere Umgebung, Sommerfeste u.ä.  Eine Busreise führte uns z.B. an meine alte Wirkungsstätte in Oberhausen. Mit  einer Gruppe des Volksliederkreises fuhren wir zum Schloss Oberhausen und dem, rund um das Schloss  liegenden Kaisergarten. Hinter Schloss  Oberhausen befindet sich eine große Sportanlage des OTV von 1873. Hier bin ich als Übungsleiterin einer Gruppe, die ich seit 1972 leite, tätig. Durch meine dortigen Kontakte konnte bei einem gemütlichen  Grillabend in der Anlage der Ausflug seinen Ausklang finden.

Ganz besonders freue ich mich nun auf die Aufgabe, die diesjährige Weihnachtsfeier für den Volksliederkreis im Sengelmannshof, zu organisieren. Geboten wird ein weihnachtliches Programm, welches einige Überraschungen bereit hält. Natürlich kommt das Singen von Weihnachtsliedern nicht zu kurz.

 

Gibt es noch weitere ehrenamtlich Tätigkeiten?

Ja, ich leite eine Tanzgruppe im Evangelischen Zentrum auf der Höhe. Es ist eine reine Frauentanzgruppe, die Spaß und Lust an Tänzen aus aller Welt sowie meditativem Tanz hat. Die Tänze sind besonders  der Gesundheit, Beweglichkeit und dem Gedächtnis förderlich.

Eine weitere Freude macht es mir, bei den vom HVV organisierten Festen (Meile oder Weihnachtsdorf u.a.) am Weinstand oder beim Glühweinausschenken mitzuhelfen.

 

Bei so viel Engagement, bleibt da noch Zeit für andere Interessen?

Durch mir bekannte Mitglieder im HVV, die auch noch in dem Netzwerk 60+ involviert sind, lernte ich das Netzwerk näher kennen. Erstaunlich für mich ist, welche Vielfalt an Aktivitäten  z.B. von sportlichen, kulturellen und sozialen Einsätzen, angeboten werden. Der Kontakt mit dem Netzwerk 60+ ist bereichernd für mein Leben.

 

Frau Wiedemann, wir bedanken uns für das interessante Gespräch, aber nicht ohne zu fragen, wie Sie das Weihnachtsfest verbringen ?

Weihnachten ist für mich das Fest der Familie. Im Kreis meiner Kinder und Enkelkinder verbringen wir gemütliche Stunden zu Hause, stimmen Weihnachtslieder an und tauschen kleine Überraschungen aus.

Ganz besonders freue ich mich darauf, die grauen Januartage hinter mich zu lassen  und diese gegen Sonnenschein auf Mallorca einzutauschen. Das ist für mich seit vielen Jahren Tradition, weil ich dort Freunden und Bekannte aus ganz Deutschland wieder treffe.

Das Interview führte Marion Breuer

Das Jubiläum — 10 Jahre – Gästebetreuung in Kettwig

Wie hat alles angefangen? Rückblick :

Der „Grundstein“ für die heutige Gästebetreuung in Kettwig wurde durch eine Broschüre -Kettwig einmalig in Essen-, die von Kettwiger Freizeithistorikern zusammengestellt wurde, gelegt. Eine Idee von Fritze Gräbe (damaliger 1. Vorsitzender des HVV). Sinn und Zweck war: Interesse wecken für Kettwig zum Einkaufen, Übernachten, Freizeit verbringen, Sport und Kultur besuchen, Atmosphäre erspüren in Altstadt und Ruhrtal.

Die Exemplare wurden an Vereine, Stadt und Unternehmen des öffentlichen Lebens verteilt, sowie in Geschäften an Touristen in Kettwig.

Im Januar 2009, traf sich anlässlich des Neujahrsempfangs das damalige „Kettwiger Quintett“. (Hierzu zählten fünf Bürgervereine (HVV, IG Bahnhof, Bürgerverein, KettIn und Stadt, Land, Ruhr 2010), um den neuen Wegweiser vorzustellen. Ergänzend zu diesem Projekt schlug das Quintett vor, unter dem Motto : „Kettwig zeigt sich“ zusätzlich eine persönliche Ansprache für Touristen zu bieten.

Die Idee zur heutigen Gästebetreuung war geboren!

Das Ganze galt es umzusetzen. Ein Aufruf durch die Kettwiger Presse, Handzettel etc. „Gästebetreuer gesucht“ ist auf große Resonanz gestoßen. 28 Frauen und Männer hatten sich für dieses Ehrenamt zur Verfügung gestellt.

Der Startschuss für das Projekt -Gästebetreuer- konnte am 31.05.2009 erfolgen

Träger des Objekts ist der HVV unter der Schirmherrschaft von Herrn Lothar Kranz (damaliger Bezirksbürgermeister).

Alles steckte 2009 noch in den Anfangsschuhen, das heißt, der platzierte Info-Stand wurde nach und nach weiter optimiert, um den heutigen Standard zu erreichen. Dinge wie Möblierung, Plakate, Flyer, Informationsmaterial, mussten beschafft werden.

Federführend für die gesamte Logistik ist Herr Dieter Lambach, bei dem alle Fäden zusammenlaufen.

In diesem Zusammenhang ist auch Herr Manfred Freyer zu erwähnen, der nicht nur als Gästebetreuer tätig war, sondern mit seinem handwerklichen Geschick so manche gute Idee einbrachte. Für einen gewissen Zeitraum übernahm er sogar auch die Teamleitung  der Gästebetreuer.

Im Laufe der letzten 10 Jahre hat sich der Informationsstand zu einem Selbstläufer entwickelt und ist in den Sommermonaten von April bis September nicht mehr wegzudenken. Durch etablierten Infostand am Mühlengraben erfüllen die ehrenamtlichen Gästebetreuer eine wichtige Aufgabe und unterstützen mit ihrem dortigen Einsatz die Tourismusförderung für Kettwig und über dessen Grenzen hinaus erheblich. den

In 2018 standen 21 Gästebetreuer, motiviert im Doppelpack, bereits zum 10. Mal parat. Von April bis September geben sie jeden Sonntag, bei gutem Wetter, in der Zeit von 12:00 bis 16:00 Uhr, in zwei Schichten, für Gäste aber auch für die Kettwiger selbst gerne Informationen, Auskünfte und Tipps rund um Kettwig und Umgebung. Es können Flyer, Prospekte z. B. über Kettwig, über Rundwanderungen oder Radfahrtouren (sehr beliebt) kostenlos am Info-Stand mitgenommen werden. Die Gespräche und Begegnungen mit Besuchern am Info-Stand sind vielseitig, man lernt zukünftige Kettwiger Bürger kennen oder diejenigen, die gerade hinzugezogen sind und sich über Kettwig informieren wollen. Das war besonders während der Bauphase Ruhrbogen zu beobachten. Anhand der nachgefragten Flyer sind Freizeittrends erkennbar.

2018 war bisher der heißeste Sommer und ein besonders „Standvermögen“ bei der Hitze war für alle Beteiligten erforderlich. Etwas erträglicher wurde es durch Erfrischungen, Eis und Getränke, die seit Jahren von Herrn Prof. Dr. Hein Steffen gespendet werden. Diese nette Geste wird immer wieder gerne angenommen.

Die Gästebetreuer bemühen sich aber auch um die Sauberkeit der Brücke, jeden Sonntag Morgen werden Flaschen, Scherben und Müll eingesammelt, zwischendurch wird das Unkraut herausgerissen, um das Umfeld freundlich und sauber erscheinen zu lassen.

Was mit einer Broschüre begann, hat sich im Laufe der 10 Jahre zu einer festen Institution mit der dankbaren Unterstützung unserer Sponsoren, dem HVV, KettIN, Herrn Lothar Kranz und Prof. Dr. Heinz Steffen, entwickelt.

Auf die Saison in 2019 freuen sich die 21 ehrenamtlichen Gästebetreuer schon jetzt, um unser sehenswertes „Städtchen“, unter der aktuellen Teamleitung von Waltraud Deierling zu präsentieren.

Gästebetreuerin

Marion Breuer

Kettwiger Weihnachtsdorf 2018

Wie schon im vergangenen Jahr lädt auch in diesem Jahr vom 30. November 2018 bis zum 2. Dezember 2018 der Heimat- und Verkehrsverein Kettwig in das Weihnachtsdorf auf dem Bürgermeister-Fiedler-Platz ein. Kettwiger Vereine, Kirchengemeinden und auch Kunsthandwerker bieten liebevoll gestaltete Dinge, wie weihnachtliche Handarbeiten, Bastelarbeiten, Schmuck, Geschenkartikel, Mützen, Schals und Plätzchen an.

Schön geschmückte Holzbuden und festliche Musik sorgen für ein weihnachtliches Ambiente. Am Samstag hilft dabei der Posaunenchor, Kinder beweisen bei einem Querflötenkonzert um 15.00 Uhr ihr Können, am Sonntag Nachmittag um 15.00 Uhr erfreut eine Kindertanzgruppe die Besucher und anschließend fordert der Volksliederkreis des HVV zum Mitsingen auf. Natürlich gibt es auch Waffeln, Reibekuchen und Herzhaftes vom Schwenkgrill und gegen den Durst von Kakao bis zum roten und weißen Glühwein vieles, um den Aufenthalt angenehm zu gestalten. Für die Kinder werden bei Bedarf in der Vorhalle des Rathauses Weihnachts- oder Wintergeschichten vorgelesen.

Das Weihnachtsdorf ist am Freitag von 16.00 bis 22 Uhr, am Samstag von 12.00 bis 22.00 Uhr und am Sonntag von 12.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

HVV Reise – DEN HAAG, Stadt des Friedens und der Gerechtigkeit

Bei wunderschönem fast sommerlichen Wetter besuchte der Heimat- und Verkehrsverein die grüne Regierungshauptstadt der Niederlande Den Haag. Zwei reizende Stadtführerinnen zeigten den Regierungssitz sowohl des Königs der Niederlande als auch des Parlaments. Sie erklärten, dass jährlich der König durch die Stadt mit einer schönen Kutsche fährt und in dem leider für Besucher nicht zugänglichen Ratshuis  mit der Verlesung der Thronrede das parlamentarische Sitzungsjahr eröffnet. Leider war zu wenig Zeit, um in das Mauritshuis zu gehen und die Spitzenwerke der niederländischen Malerei, z. B. das Mädchen mit dem Perlohrring zu bewundern. Aber es blieb genug Zeit, um die schönen Plätze, Passagen, Giebelhäuser, Jugendstilhäuser und auch die modernen Hochhäuser zu betrachten, Fisch und Frites zu essen oder in einem der zahlreichen Restaurants einzukehren. Es war eine rundum gelungene Tagesfahrt.

Der HVV plant jedoch weitere, sehr interessante und schöne Fahrten: So geht es im Februar, wenn es hier vielleicht schon kälter ist, in die Sonne nach Malta, nämlich dorthin, wo ein flaches Felsplateau aus dem Meer ragt, dort befindet sich die Insel Malta, geschichtsträchtige Inselrepublik und Grenze zwischen Orient und Okzident. Geplant ist ein Besuch der Stadt Valetta, eine ganztägige Inselrundfahrt, die Besichtigung der „stillen Stadt“ Mdina, einstige Hauptstadt Maltas, der historischen Städte Vittoriosa und Senglea, halbtägig.In Vittoriosa war die erste Siedlung der Johanniter. Hier wird der Inquisitorpalast und die St. Lawrence-Kirche besucht und anschließend geht es zum Senglea Point, einem ehemaligen Bastionswachturm.

Im Mai geht es noch einmal auf die grüne Perle im Mittelmeer, Ischia. Es handelt sich um eine Genießer-Reise mit Kur-Charakter und italienischem Flair. Ischia ist die größte Insel im Golf von Neapel. Die einzigartige Mittelmeer-Landschaft verzaubert ihre Besucher durch ein Blütenmeer aus wildem Oleander, Bougainvillen und Ginster, malerischen Buchten, traumhaften Stränden und sowohl lebhaften als auch verträumten Landschaften. Das milde Klima garantiert fast das ganze Jahr über angenehmes Wetter für einen gelungenen Urlaub. Schon in der Antike war Ischia als Kurinsel bekannt. Außer einer schönen Wellness-Abteilung des Hotels ist auf jeden Fall der Besuch der zauberhaft gelegenen Thermal-Gärten und des berühmten 40.000 qm großen Thermalparks Castiglione, malerisch zwischen Porto und Casamicciola gelegen, zu empfehlen. – Interessenten können sich im Kettwiger Reisebüro anmelden.

KUNST für KUNST: Ungewöhnliche Benefiz-Auktion am 18.11. ab 15 Uhr im Alten Bahnhof Kettwig

Im Rahmen des Projektes >>Zwei Neue für Kettwig<<   führt der Heimat- und Verkehrsverein Kettwig eine ungewöhnliche Kunstauktion durch. Versteigert werden Kunstwerke, die von Bürgern zur Auktion angeboten werden.

Aus zahlreichen Angeboten aus dem ganzen Stadtgebiet hat das Kuratorium des HVV 50 Werke ausgewählt – spannende regionale Künstler sind ebenso dabei wie Matisse, Picasso oder Warhol. Ergänzt wird das Angebot durch ein Konvolut von Aquarellen des Künstlers Werner Freise mit Motiven aus Kettwig und Werden, die zum Festpreis erworben werden können.

Am Sonntag, 18. 11. 2018 findet im Alten Bahnhof Kettwig erstmalig diese vom HVV initialisierte Auktion statt. Eine einmalige Gelegenheit, Kunstwerke zu einem sehr guten Preis zu erwerben und dabei Gutes zu tun! Denn die Spielregel lautet ganz einfach „Fifty-Fifty“. Die Hälfte des Erlöses geht an die Verkäufer zurück, die andere Hälfte landet im Spendentopf. Für die Käufer eine besonders günstige Gelegenheit, denn die Werke wurden vom HVV klar unter Marktwert taxiert und es fallen keine Auktionsgebühren an!

​Einlass und Bieterregistrierung ist am 18.11. ab 14 Uhr, Beginn um 15 Uhr. Es gibt Kaffee und Kuchen.

Alle Bilder können vorab in der Galerie giessler und sandmann, Ringstraße 180 in Kettwig vor der Brücke angesehen werden (Mi-Fr 16 – 19 Uhr, Sa 12 – 18 Uhr). Auch online kann man sich vorab ein Bild machen, die Bilder und alle Informationen werden unter skulpturenpark-kettwig.de gezeigt; hier kann man auch vorab ein Gebot abgeben.

https://www.skulpturenpark-kettwig.de/kunst-auktion