Archiv der Kategorie: Allgemein

Zwei Tagesfahrten mit dem HVV: Biggesee im schönen Sauerland und Appeltern in den Niederlanden

Die Tagesfahrt des HVV´s führte an einem Sonnentag zunächst an den Biggesee, weiter nachWinterberg im schönen Sauerland und endete an der Ruhrquelle. Mit rund 150 Million Kubikmeter Wasser zählt der Biggesee  zu einem der größten Stauseen Deutschlands. Eine ruhige Schifffahrt auf dem See mitten im Naturpark des Ebbegebirges kam  bei den Teilnehmer/innen gut an.

Weiter ging es nach Winterberg, eine Perle mitten im Sauerland nicht weit entfernt vom Kahlen Asten. Die Zeit wurde genutzt interessante Geschäfte, nette Cafés und Restaurants zu besuchen. Gut gelaunt ging es weiter zur Ruhrquelle, einige Teilnehmerinnen wanderten dorthin. Ein schöner Tag ging zu Ende und entspannt fuhren alle mit dem Bus zurück nach Kettwig.

An einem schönen Samstagmorgen im Juli ging es von Kettwig Richtung Holland nach Appeltern (Nähe Nijmegen). Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen konnten die 200 Schaugärten im größten Ideengarten Europas erkundet werden. Auf über 22ha hat vor 30 Jahren das Abenteuer „Garten“ begonnen. Der Slogan lautet auch “ übertragen sie die Inspirationen auf ihren eigenen Garten“. Neben Staudengärten, Festivalgärten, ökologische Wildgärten, Heilkräutern und Malen mit Pflanzen wird die Anregung ,seinen eigen Garten zu gestalten, noch von Garteneinrichtungen und Skulpturen unterstützt. Sogar Gartenarchitekten helfen bei der Planung, am Wochenende sogar kostenlos. In vier Restaurants wird dem Besucher Platz zur Rast geboten. Viele in der Anlage befindliche Ruheplätze laden zum Verweilen ein. Die vielen Eindrücke müssen noch verarbeitet werden. Angeregte Gespräche über das Gesehene wurden im Bus auf der Heimfahrt weitergeführt. Einige Teilnehmer/innen kauften auf Pflanzen/Geräte im Gartencenter. Ein gelungener Tag ging zu Ende.

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Aufruf – wer spielt den Bettler beim Martinszug?

Auch in diesem Jahr findet wieder der Martinszug statt, und zwar am 9. November 2019. Es werden wieder viele Kinder erwartet. St. Martin und auch das Pferd haben wir bereits, was fehlt, wäre jemand, der den Bettler spielen könnte. Falls jemand daran Spaß hätte, möchten wir bitten, dass er/sie  sich bitte per E-Mail (info@hvv-kettwig.de) , direkt bei Herrn Pöhler (mavetra@t-online.de) oder im Kettwiger Reisebüro meldet.

Vorankündigung: Offenes Singen im Alten Bahnhof am 13. Oktober 2019

Es ist schon zur Tradition geworden, dass wir uns zu einem gemeinsamen Singen im Bahnhof treffen. Der Heimat- und Verkehrsverein Kettwig e.V. lädt hiermit für Sonntag, den 13. Oktober 2019 um 16.00 Uhr zum offenen Singen zum Herbstbeginn ein.

Sie wissen natürlich bereits, dass man heute vielfach von singendem Glück oder Glücksgefühlen spricht, die beim Singen erreicht werden, da die Atmung intensiv aktiviert, die Lungen sich weiten können und insbesondere das Zwerchfell angeregt wird. Deshalb ist auch ein Singen im Chor geteiltes Glück. – Wie immer liegen die Liedertexte zum Mitsingen vor. Ein solcher Nachmittag mit Volksliedern ist nachweislich gesund und schafft eine frohe Stimmung.

Eingeladen ist jedermann und der Eintritt ist frei.

HVV setzt sich für den Erhalt der Villa Am Bögelsknappen 1 ein

Nehmen wir einmal die sozialen Medien als Indikator: Wenn in einer der Kettwiger Lokalgruppen das Foto eines historischen Gebäudes gepostet wird, ruft dies zuverlässig eine große Zahl an Gefallensbekundungen und oft sehr persönlichen Kommentaren hervor. Mit Gebäuden, jedenfalls solchen mit Charakter und Persönlichkeit, verbinden sich biographische Erinnerungen. Solche Gebäude verschaffen dem Ortsbild Identität – und den Menschen Heimatgefühle. Soll heißen, sie sind Ankerpunkte für dieses unschätzbare Gefühl, in seinem Ort nicht nur zu wohnen, sondern zu Hause zu sein.

Viele besondere Gebäude prägen das Kettwiger Ortsbild. Doch etliche sind auch verschwunden – andere werden zurzeit abgerissen oder sind davon bedroht. Als Heimatverein kann es uns nicht egal sein, wenn das Schicksal einer ganz herausragenden „Gebäudepersönlichkeit“ im Ungewissen ist. Mit der Villa Am Bögelsknappen 1 nämlich verbinden sich wie bei kaum einem anderen Gebäude unzählige persönliche Erfahrungen und echte Emotionen.

 

Es war unter anderem Gaststätte, Stadthalle, Kranken- und Ärztehaus, Pflege- und Musikschule und – in der Ära Ruhnau – Haus der Kunst und Architektur – also lange Zeit ein öffentliches Gebäude. Es war trotz seiner Randlage immer irgendwie ein Herzstück Kettwigs.

 

Der HVV setzt sich für den Erhalt der Villa ein und appelliert an Politik, Verwaltung und natürlich an die Eigentümer: Erhalten Sie dieses so besondere Gebäude. Entwickeln Sie Konzepte mit diesem Haus als Herz. Nutzen Sie seine Bekanntheit, seinen Charme, sein Image.

 

Unsere Broschüre, mit viel Sachverstand von Helmut Wißler, Armin Rahmann, Dorothee Lehmann-Kopp und Bernd Kopp erstellt, möchte die Geschichte und den Wert der Villa am Bögelsknappen dokumentieren und so einen Beitrag dazu leisten, dass sie nicht nur eine faszinierende Vergangenheit, sondern hoffentlich auch eine gute Zukunft hat. Unser Dank gilt den Autoren sowie Johannes von Geymüller vom Arbeitskreis Essen 2030 für sein engagiertes, mit Verve vorgetragenes Statement.

 

Wir hoffen, damit einen Impuls geben und dazu beitragen zu können, dass die Villa Am Bögelsknappen 1 erhalten bleibt.

Die Broschüre ist gegen eine Schutzgebühr von 3 € erhältlich bei den Buchhandlungen Decker und Folgner sowie im HVV Reisebüro und bei den Gästebetreuern.

Ausflugsfahrt mit dem HVV ins Trierer Land und nach Luxemburg

Puh, war das eine Hitze! Am bisher heißesten Wochenende des Jahres fuhr eine unternehmungslustige Gruppe mit dem HVV nach Trier. Zuerst stand eine Stadtführung auf dem Programm, zum Glück hielten sich die Führer nur im Schatten auf und zeigten die Schönheit der Trierer Altstadt. Dort wurden gerade an diesem Wochenende die Vorbereitungen für das Trierer Altstadtfest getroffen und Bühnen und Buden aufgebaut. Abends war Zeit, das Trierer Fest und die Eröffnungsfeier zu besuchen und entweder dort etwas zu essen oder eines der schönen, z. T. klimatisierten Restaurants oder Gartenlokale aufzusuchen. Zum Glück stand am nächsten Tag eine Bootsfahrt auf dem Programm, auf dem Wasser war es sonnig, aber sehr angenehm. Die anschließend geplante Weinwanderung wurde wegen der zu großen Hitze (im Weinberg kletterten die Temperaturen auf lockere 45°C!)  abgesagt, aber die Weinprobe in den kühlen Räumen des Deutschherren-Hofes fand selbstverständlich statt!

Aber es stand nicht nur Trier auf dem Programm, sondern auch Luxemburg. Die Stadtführerin zeigte zuerst vom Bus aus das „moderne Luxemburg mit den großartigen Bauten der Versicherungen und Banken. Anschließend war ein Bummel durch die Altstadt angesagt, es ging von der sogenannten Gëlle Frau (ein Kriegsmahnmal) zuerst in die Kathedrale unserer lieben Frau, am großherzoglichen Palast vorbei zu den alten Mosaiken im Nationalmuseum, zur Aussichtsplattform. Hier konnte man einen schönen Blick auf die Kasematten und das „unten gelegene Luxemburg“ werfen und danach eine schöne Mittagspause auf dem großen Place Guillome machen, wo sehr viele Restaurants mit gutem luxemburgischen Essen unter dem Schatten von Platanen auf die Gäste warteten. Ein Besuch von Echternach rundete das Tagesprogramm ab. Ein weiteres Highlight war die Wanderung auf dem Baumwipfelpfad oberhalb der Saarschleife. Ein schöner schattiger Holzweg, der durch das obere Drittel von Buchen, Eichen, Douglasien zu einem Aussichtsturm führt, von dem aus sich ein herrlicher Ausblick auf die Saarschleife und den Hunsrück bot. Anschließend ging es in die hübsche Weinstadt Saarburg mit kleinem Wasserfall. Viel zu schnell verging die Zeit, auf dem Rückweg war noch kurzer Halt im schönen Ahrweiler geplant, der aber wegen der großen Hitze auf 2 Stunden verkürzt wurde. Alle waren sich einig, dass es trotz des heißen Sommerwetters eine gelungene Fahrt war!

Mit dem HVV zum Schloß Landsberg

 

schloss landsberg 2019

Wie schon im vergangenen Jahr hat der HVV Aktiv-Kreis eine Führung durch das Schloss Landsberg gebucht – und ganz schnell kam eine 20-köpfige Teilnehmerschar zustande. Die Sonne blinzelte durch die schönen großen Bäume, die im Mai besonders schön hellgrün leuchteten. Frau Kesper führte wieder durch die wunderschön renovierten Räume des Schlosses und erzählte von der Geschichte und von den Veränderungen, die im Laufe der Jahrhunderte vorgenommen wurden und von August Thyssen, der das schöne Anwesen 1903 erworben hat und dort viele Jahre gelebt hat. Das Schloss blieb im Besitz der Familie Thyssen und gehört heute der Stiftung Thyssen, die es als Seminar- und Tagungsräume nutzen. Die Gruppe bewunderte die gediegene Einrichtung, die schönen Teppiche und Vorhänge, die Rodin-Skulpturen und das Bad, das August Thyssen so, wie es 1900 auf der Weltausstellung gezeigt wurde, gekauft hat. Er selbst hat es zwar nur ein einziges Mal benutzt, dafür die Kinder, die in der Nachkriegszeit auf Schloss Landsberg untergebracht waren, um so öfter, denn das Schloss diente als Kindererholungsheim. Selbstverständlich war danach eine Totalrenovierung angesagt! Zum Glück hat die Firma Thyssen sich entschlossen, die Renovierung und Restaurierung für sehr viel Geld zu veranlassen! Teppiche, Wandbekleidungen aus Damast, Vorhänge wurden nach alten Vorlagen – teilweise sogar in Frankreich, England oder Italien, die Teppiche sogar in China, hergestellt. Schloss Landsberg lohnt immer wieder einen Besuch! Anschließend ging es zu dem ebenfalls schönen Schloss Hugenpoet, um dort in feinem Ambiente und mit Blick auf den herrlichen Park Kaffee und Kuchen zu genießen. Die Teilnehmer waren sich darüber einig, wie schön es doch ist, dass Kettwig über zwei sehenswerte Schlösser in unmittelbarer Nachbarschaft verfügt! Eigentlich sind es ja sogar drei, denn ein paar Kilometer weiter ist ja noch das Schloss Oefte, das jedoch seit vielen Jahren ein Golfclub bewirtschaftet.