Archiv der Kategorie: Allgemein

Reisebericht – Kuren und Erholen auf Ischia

P1170186Wieder einmal bot der Heimat- und Verkehrsverein eine Fahrt zur malerischen italienischen Insel Ischia an, um die Sonne, die Schönheit der Insel, das gute Essen und die wohltuenden Anwendungen zu genießen. Und von alldem konnten sich die Teilnehmer überzeugen! Es waren wirklich zwei sehr schöne Wochen. Zwar versteckte sich die Sonne immer wieder hinter den Wolken und auch nachts war es empfindlich kühl, aber wir konnten alles unternehmen und genießen. Tagsüber waren die Temperaturen sehr angenehm und sowohl bei der Busfahrt quer durch die Insel als auch bei der Bootsfahrt um die Insel lachte die Sonne und ermöglichte wunderschöne Ausblicke. Die Fotografen hatten ihre wahre Freude. Eine geologische Wanderung in der Nähe des hübschen Maronti-Strandes fand ebenfalls bei herrlichem Wetter statt. Bei einem Ausflug nach Neapel gab es Gegenheit, Pompeji und Vesuv einen Besuch abzustatten. Dieser war zum Glück nicht in Wolken gehüllt, so konnten die Wanderer bis zum Kraterrand laufen, was zwar sehr anstrengend war, nichtsdestoweniger aber viel Spaß machte. – Ein weiteres Highlight bot der Besuch des Parkes La Mortella, eine Sammlung herrlicher Pflanzen, Bäume, kleiner Seen mit Wasserpflanzen und einer Menge quakender Frösche. Und das alles mit einer immer wieder phantastischen Aussicht auf den Epomeo und die Küste von Forio. Doch was wäre die viele grüne Natur ohne die hübschen pittoresken Städte, wie zum Beispiel Forio, San Angelo, L’Accameno, Ischia Porto und Ischia Ponte, wo man herrlich shoppen konnte. Zu Ischia Ponte gehört das Kastell Aragonese, das schon von weitem eine herrliche Kulisse abgibt und durchaus einen Besuch lohnte. Aragonese befindet sich auf einer kleinen Felseninsel, die durch eine gemauerte, 200 Meter lange Brücke mit dem Festland verbunden ist. – Kuren in der hoteleigene Therme, die Fango-Packungen und Massagen, die wunderschöne Therme Castiglione in Casamicciola mit unterschiedlich heißen Becken und dem Blick auf das Meer gehörten ebenfalls zum Wohlfühl-Programm. – Allen Teilnehmern hat die Fahrt ausnehmend gut gefallen.

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Mit dem HVV zur Steyler Mission und nach Arcen

In den letzten Apriltagen lud der Heimat- und Verkehrsverein zu einer Fahrt in die Niederlande ein. Kurz hinter der Grenze direkt an der Maas liegt das Kloosterdorp Steyl, bekannt als Steyler Mission. Bruder Theißen führte durch das Missionshaus, gab in der sog. Unterkirche mit dem Sarkophag des Hl. Arnold Janssen, dem Gründer der Steyler Mission, einen geschichtlichen Überblick. Die Unterkirche gefiel durch ihre Schlichtheit, aber gleichzeitig überraschte sie mit einem sehr modernen Altar und schönen modernen Fenstern in leuchtenden Farben. Die neugotische Inneneinrichtung der Oberkirche ist seit ihrem Bestehen fast unzerstört geblieben. An vielen Stellen der hügeligen Parklandschaft laden spirituelle Haltepunkte zum Gebet oder einfach nur zu einer Pause ein. Auf dem Gelände gibt es noch drei Grotten, die als unterirdische Andachtsstätten gebaut wurden. Sie sind ein beliebter Anziehungspunkt für Besucher und Rückzugsort für Menschen, die bei ihrem Klosteraufenthalt Stille und Besinnung suchen.– Im Anschluss daran stand der Besuch des hübschen kleinen Festungsstädtchen Arcen auf dem Programm, das ebenfalls an der Maas liegt. Nach einer Mittagspause ging es zum Schloss Arcen und den sich daran anschließenden Schlosspark, einem der schönsten Ausflugsziele in der Provinz Limburg. Der Weg führte vorbei an den verschieden gestalteten Gärten, Teichlandschaften, Wasserfällen, dem großen Gewächshaus mit einem Koi-Teich, in dem sich viele Prachtexemplare tummelten und auf Futter warteten. Auch einen Blick in das Barockschloss zu werfen lohnte: In der Bel Etage wurde gezeigt, wie man früher wohl in dem Schloss gelebt hat. Es war wieder einmal eine sehr schöne vom HVV geplante-Tour!

Besuch des Hauses der Essener Geschichte am 31. Juli 2019

Die Luisenschule wurde 1866 als erste Essener Höhere Töchterschule gegründet. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Luisenschule, neben mehreren anderen Essener Schulen, zum Lager von Zwangsarbeitern. Ab 1943 waren in den 25 Klassenräumen bis zu 750 osteuropäische Arbeiter untergebracht. Sie dienten der Stadt meist zur Trümmerbeseitigung. Bevor 1945 große Teile der Schule von Bomben zerstört wurden, hatte die Geheime Staatspolizei (Gestapo) einen Teil des Gebäudes als Häftlingslager für Fremdarbeiter genutzt. Nach dem Krieg wurde die Schule vereinfacht wiederaufgebaut. – In zwei der vier Etagen des ursprünglichen Schulhauses befindet sich das Haus der Essener Geschichte,  das heute als Informationszentrum der Stadtgeschichte Essens dient.  Die Essener Stadtgeschichte beginnt nicht erst mit der Industrialisierung, ihre Anfänge reichen bis in das 9. Jahrhundert zurück. Es ist die Geschichte von frommen Stiftsfrauen, Klosterwelten, vom Aufstieg und Wandel zur Industriegesellschaft bis hin zur Kulturhauptstadt 2010. Im Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv finden Sie Antworten auf (fast) alle Fragen zur interessanten und aufregenden Geschichte unserer Stadt. Dieses Haus der Essener Geschichte wollen wir uns am 31. Juli 2019 bei einer Führung ansehen. Beginn ist 16.00 Uhr. Kosten 10,00 €. Anmeldungen nimmt das Kettwiger Reisebüro entgegen. (15.56 mit der S-Bahn am Kettwig)

Frühling auf Malta!

Das wollten wir erleben, und sind mit dem HVV nach Malta geflogen. Und es war Frühling! Das Meer leuchtete in wunderschönen Blautönen, der Himmel war blau, manchmal schob sich eine Wolke vor die Sonne, aber der Wind war doch noch recht kühl – womit man im Februar einfach rechnen muss. In diesem Jahr hatte es im Januar auf Malta sogar sehr viel geregnet, so dass die Wiesen sich in leuchtendem Grün präsentierten, dazwischen gelber Klee und gelbe Margeriten. Wir besuchten Valletta, die Stadt mit dem großen Hafen, der Festungsanlage, der prächtigen Kirche St. John’s Co., und dem Großmeisterpalast mit ruhigem Innenhof und beeindruckenden Räumen. Wir bummelte durch die Stadt, bestaunten die Häuser aus gelbem Kalkstein mit den auffallenden bunten Balkonen, die vermutlich ein Erbe der arabischen Epoche sind. Die aufregende Geschichte Maltas wurde uns anhand einer außerordentlich gelungenen Multivisons-Show erläutert.  Besonders eindrucksvoll war die Bootsfahrt durch die Buchten um Valletta. – Im Inneren der Insel liegt die Stadt Mosta mit der Kirche, die die Rotunde von Mosta genannt wird. Ein runder Bau, der dem Pantheon in Paris ähnelt und der fast durch eine Bombe im 2. Weltkrieg zerstört worden wäre, allerdings ist zum Glück die Bombe nicht gezündet, sie schlug nur ein Loch in die Decke und die anwesenden 400 Menschen und die schöne Kirche kamen mit dem Schrecken davon! Mdina, die frühere Hauptstadt von Malta, ist umgeben von dicken Festungsmauern und zeigt sich dem Besucher als mittelalterliche Stadt mit  schmalen Gassen und den aus dem maltatypischen sandfarbenen Kalkstein errichteten Palästen und Kirchen.

Aber Malta hat außer den Städten wunderschöne Steilfelsen, Klippen, Lagunen und hübsche Fischerstädtchen zu bieten, zu denen wir geführt wurden. Natürlich besichtigten wir auch die Zeugnisse aus der neolithischen Zeit, nämlich die großen Tempelanlagen auf Malta und Gozo. Gozo, die kleine unbekanntere Schwester von Malta, ist ein Ort der Ruhe im Vergleich zu Malta und hat uns sehr gut gefallen. Auch dort gibt es eine riesige Zitadelle, Kirchen, phantastische Ausblicke auf das blaue Meer und viele Felder, denn auf Gozo ist der Haupterwerbszweig die Landwirtschaft. Alles aufzuzählen, was wir in dieser Woche besichtigt haben, würde den Rahmen sprengen. Auf jeden Fall werden wir Malta und Gozo lange in guter Erinnerung behalten!

Unser Schatzmeister teilt mit: MITGLIEDSBEITRAG erhöht

Liebe HVV-Mitglieder! Im letzten Jahr auf der Jahreshauptversammlung wurde beschlossen, den Mitgliedsbeitrag auf 28,00 EURO zu erhöhen. Für diejenigen, die per Lastschrift abbuchen lassen, ist das kein Problem, da erfolgt die Umstellung automatisch. Aber diejenigen, die per Dauerauftrag bezahlen oder selbst den Betrag überweisen, bitte ich sehr höflich, die Umstellung auf 28,00 EURO vorzunehmen. Leider (oder eigentlich erfreulicherweise) haben schon sehr viele Mitglieder den Jahresbeitrag für 2019 bezahlt, aber dabei den alten Betrag zugrundegelegt. Es wäre sehr freundlich, wenn Sie die restlichen 3,00 EURO noch nachüberweisen könnten oder einfach im Reisebüro bar bezahlen würden.

Albrecht, Schatzmeister

Link zur Kettwiger Geschichte

Unbedingt empfehlenswert:

https://www.kettwig.eu/geschichte

Noch ein interessanter Hinweis für die Kettwiger, die sich auch für die Geschichte Kettwigs interessieren. Auf der Seite Kettwig EU/Geschichte unter dem Titel „Kettwiger Zeitzeichen“ veröffentlicht der Hobby-Historiker und Stadtführer des HVV, Helmut Wißler, in lockerer Folge Artikel über Aspekte Kettwiger Geschichte. Die Artikel sind begleitet von alten Fotografien und Postkarten!  Es lohnt sich, die Seite mal aufzurufen und zu stöbern….

Das Jahr fing gut an – Besuch der Bäckerei Peter

Wie wird in einer großen Backstube gearbeitet? Wie fühlt es sich an, wenn man selbst Brot backt? Diesen Fragen wollten Mitglieder des HVV-Aktivkreises nachgehen und luden zu einer Fahrt zur Bäckerei Peter im Norden Essens ein, dieser Einladung folgten wir gern. Dort wurden wir sehr freundlich empfangen, jeder bekam eine Schürze und eine Kopfbedeckung, eine Weile konnte man bei der maschinellen Fertigung von Süßgebäck zusehen und dann begann die Führung durch die (am Nachmittag natürlich leeren) Räume der Bäckerei. Zuerst ging es an den großen Brötchen-Backöfen vorbei, ins eindrucksvolle Lager, wo alle Zutaten – außer Mehl, das lagert draußen in riesigen Silos – für die Zubereitung von Brot in langen Regalen gestapelt waren. Es war voll – und es waren nur die Zutaten für ca. 1 Woche!! Danach wurde Teig für die selbst zu backenden Brote hergestellt. In einen  großen Kessel kamen die Zutaten, Wasser, Hefe, Salz, etwas Zucker, Sauerteig, Haferflocken und über eine große Leitung wurden direkt die 15 kg Mehl in den Kessel geschüttet. Während die Maschine knetete, beantwortete der Leiter geduldig alle Fragen. Er war aber nicht ein Bäcker, wie alle dachten, sondern ein extra für die Mitarbeiter der Firma Peter eingestellter Physiotherapeut, der sich nachmittags schon mal die Zeit nimmt, Gruppen zu führen und beim Backen anzuleiten.  Der Teig war fertig geknetet, jeder erhielt einen etwa gleichgroßen Ballen Teig, um das eigene Brot nochmals nachzukneten, zu formen und mit Sonnenblumen- und/oder Kürbiskernen zu verzieren. Während das Brot anschließend in einem großen Ofen gebacken wurde, konnten wir uns auf noch warmen Streuselkuchen und leckren Peter-Kaffee stürzen. Hier erfuhren wir noch einiges über die Firmenphilosophie, über die Arbeitszeit und Logistik. Zum Abschluss bekam jeder sein selbst gebackenes, duftendes Brot und die einhellige Meinung war, dass dieser Besuch sehr interessant war und zu durchaus gelungenen Ergebnissen führte!