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Italienisch genießen für den Skulpturenpark

Kettwigonstage_Italien_240618

Benefizabend des HVV am Sonntag, 24.6. mit den Partnern Parlament, Rewe Lenk und Viticcio

„Komm ein bisschen mit nach Italien“ – so lautet das Motto des dritten Benefizabends des HVV zugunsten des Skulpturenparks Kettwigs am Sonntag, 24. Juni. Diesmal steht gewissermaßen das italienische Lebensgefühl persönlich auf der „Bühne“. Im Restaurant Parlament erwartet die Gäste ein italienisches Menü, zubereitet und serviert von Bego Schulz und seinem Team. Zwischen Antipasti, Hauptgericht und Dessert gibt es besondere italienische Momente. So stellt Sebastian Fiedler das Chianti-Weingut Viticcio vor, das ja in Kettwig seit kurzem ein eigenes Lokal betreibt. Eine wunderbare Gelegenheit also, die Weine und ihre Herkunft näher kennenzulernen. Zum Dessert präsentiert die Käsesommelière Laura Lenk edle italienische Käse. Und für sommerlich-heitere musikalische Atmosphäre sorgen die Kettwiger Sängerin Julia Husmann und der Gitarrist Carsten Linck mit italienischen Schlagern und Canzonetten. Der Erlös fließt der Sammlung zugunsten der geplanten Neuanschaffung der Skulpturen „Fisch vermählt“ und „Ein Tuch für Kettwig“ zu.

Karten gibt es für 48 € bei Rewe Lenk, der Buchhandlung Decker, bei Viticcio und im HVV-Reisebüro sowie bei der Agentur Nordis in vor der Brücke. Alle Infos auch unter http://www.kettwig.eu

Kontakt: Peter Marx, Tel 02054-938 54 17, marx@nordis.biz

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HVV -Mitglieder besuchten das Essener Werk der VERALLIA AG Deutschland

Hoch oben im Essener Norden, im Stadtteil Karnap, werden Verpackungen aus Glas für namhafte Marken der Getränke-  und Lebensmittelindustrie  gefertigt. Früher war dort die Firma Ruhrglas, die neben dem Behälterglas auch noch Trinkgläser herstellte.

Die Firma Verallia erklärte sich erfreulicherweise bereit, uns die Herstellung vom heißen Anfang mit 3 Schmelzwannen für grünes, weißes und braunes Glas bis zum  kalten Ende zu zeigen. Wir wurden von einer kompetenten Ingenieurin über den Außenbereich mit den gelagerten Rohmaterialien  durch die Produktionsstätte geführt. Vorher wurden  wichtige Daten über die innovative Unternehmensentwicklung seit 1946, Qualität, Umweltschutz und Arbeitssicherheit vermittelt. Für uns lagen bereits die erforderlichen Sicherheitssets bereit, bestehend aus Schutzmänteln  incl. Haarnetz, Brillen und Ohrenstöpseln. Um nicht zu nah an die computergesteuerten Produktionslinien (über 1000  Grad Celsius beim Tropfenfall) und Transportwege  heran zu kommen, musste aus Sicherheitsgründen ein  spezieller Besucherweg genutzt werden. Wir durften sogar einen Blick in die Steuerungszentrale werfen. Beeindruckend war ebenfalls die Kontroll- und Verpackungsstraße, wo die fertigen Flaschen gleich auf Paletten gestapelt, sofort mit Kunststoff eingeschrumpft wurden und gleich darauf fertig zum Versand in einer großen Lagerhalle auf den Abtransport warteten.

Am Ende der hoch interessanten Führung waren sich alle einig:  Wir hatten einen sehr erlebnisreichen Nachmittag in einer technisch hochmodernen Fabrikationsstätte verbracht, deren Produkte uns auch zu Hause auf Schritt und Tritt begegnen ……

KETTWIG ON STAGE: Musik vom Feinsten am 24.02.2018 !

Gespannte Erwartung am 24. Februar vor Beginn des Benefizkonzertes des HVV für die Erweiterung des Skulpturenparks  in der evangelischen Kirche am Markt:

Töne klingen durch das Kirchenschiff, einzelne junge Musiker proben kurz, dann Ruhe. Die Moderatoren Peter Marx und Heinz Schnetger begrüßen die Zuhörer und die Musiker.

Und dann geht es los: 9 Jahre alt ist Luca Zocher, der Jüngste unter den Schülern der Musikschule Kettwig. Zusammen mit dem zehnjährigen Tim Cebotaru sitzt er am Klavier, und vierhändig spielen sie  eine lebhafte Melodie. Stürmischer Beifall für die beiden Jungen. Melodien für Querflöte folgen. Die Musikschülerinnen Emma Xander und Sarah Baum beherrschen ihr Instrument souverän und entlocken ihren Querflöten mit Kompositionen des 19. Jahrhunderts wunderbare, romantische  Töne. Ob sie mit ihrer  lockflöte den Raum füllen könne? wird Rachel Gnoth gefragt. Ja und wie! Die alte irische Melodie „Greensleeves“ ertönt klar und kräftig mit Variationen, und die Zuhörer danken den jungen Musikern ihr Engagement mit begeistertem Beifall.

Das Orchester des Theodor-Heuss-Gymnasiums unter der Leitung von Lea Dietrich folgt mit einer Filmmusik – Aladdin -, leicht orientalische Klänge dringen an das Ohr. Aus der Verdi-Oper „Aida“ ertönt dann der Triumphmarsch unter dem engagierten Dirigat von Lea Dietrich, und rhythmisch wird es lebhaft, als das Orchester mit großem Elan „Joshua fit the battle of Jericho“ anstimmt: Die Zuhörer klatschen begeistert im Takt mit, und manch einer oder eine summt in Gedanken mit: Insgesamt eine beeindruckende Leistung dieses Jugendorchesters, in dem junge und ältere Schüler miteinander musizieren.

Aus Essen ist der Krimiautor Walter Wehner gekommen. Er liest kurze Geschichten voller Humor aus dem alten, untergegangenen Segeroth, Geschichten aus seiner Familie, die nach dem Krieg unter sehr bescheidenen edingungen mit dem Leben zurechtkommen musste.

Nach einer Pause mit Brezeln und Wein stimmt das Kettwiger Bach – Ensemble unter der Leitung von Wolfgang Kläsener an der Orgel  aus dem Requiem von Mozart den „Introitus“ an, gefolgt von Gabriel Faurés Requiem mit „Agnus Dei“ und „In paradisum“. Nach dieser wunderbar vorgetragenen geistlichen  Musik bezaubert die Altistin Julia Husmann zusammen mit dem Gitarristen Carsten Linck  die Zuhörer:  Schuberts „Forelle“ erklingt, und Brahms Komposition „Da unten im Tale“ schließt einen musikalischen Abend der Extraklasse ab.

„Im Laufe des Jahres planen wir weitere Veranstaltungen“, sagt Katrin Engelhardt. „Wir wollen unserem Ziel, die beiden „Neuen“ zu verwirklichen, wieder ein Stück näher kommen.

Thema HVV-Jugendarbeit

Nach dem eindeutigen Auftrag aus der Bürgerbefragung: kümmert euch mehr um die Kettwiger Jugendlichen, hat der HVV prompt reagiert. Ein kompetent besetzter Arbeitskreis sammelte daraufhin Ideen, von der Einrichtung eines Jugendtreffpunktes/Jugendkneipe bis hin Unterstützungen bestehender Kettwiger Einrichtungen, Denn diese sind ja bereits durch das Eckhaus und JUZ-auf der Höhe vorhanden.

Nach umfänglichen Recherchen, stellte sich auch bald heraus, dass ein Jugendtreffpunkt. z.B. in einem alten Luftschutzbunker, seitens des HVV nicht zu realisieren ist. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Resonanz bei den Jugendlichen eher verhalten war. Ganz anders dagegen sieht es bei den Kindern, den bis zu 16jährigen aus.

Für diese Gruppe gibt es ein Freizeitangebot sowohl im Eckhaus, als auch im JUZ auf der Höhe. Nach Gesprächen und Workshops mit Kindern und der Leitung des Eckhauses hat der HVV-Vorstand beschlossen, zukünftig die Aktivitäten des Eckhauses und ggf. anderer Einrichtungen zu fördern. Im Einzelnen bedeutet das, der HVV wird Jugend-orientierte Projekte und Aktivitäten in Kettwig fördern und unterstützen. Der HVV wird sich im Verein „Kettwig für Kinder“ engagieren. Wie bereits in vergangenen Jahr, wird sich der HVV auch weiterhin als Veranstalter beim Zirkus-Event  „Kettino“ engagieren.

Bei Veranstaltungen, bei denen der HVV als Träger fungiert, wird ein besonderes Augenmerk auf die Beteiligung von Jugendlichen gelegt (z.B. Weihnachtsdorf, Meile, etc.). Der HVV unterstützt aktiv die Öffentlichkeitsarbeit für Jugendeinrichtungen (z.B. Eckhaus + JUZ), durch Bekanntmachungen in den HVV-.Schriften, u.a.m.

Das Kettwiger Reisebüro wird prüfen, ob ein besondere Reiseangebot für die Zielgruppe „Jugendliche“ in sein Programm aufgenommen werden kann..

 

Benno Pöhler

Vorstand HVV

 

Essen-Kettwig, 12.3.2018

Die HVV-Mitglieder G. Voss und Dr. Engelhardt haben jeder ein Buch bzw. eine Broschüre herausgegeben:

Herr Dr. Engelhardt nimmt sich des Themas Berschener Historie an. Dass die Leserschaft daran sehr interessiert ist, beweist, dass  die Broschüre von Herrn Dr. Hans Gerd Engelhardt mit dem Titel: Die Ortsmitte Laupendahl bereits vergriffen ist, sie erscheint jedoch im März erneut – als 2. Auflage.

Herr Voss berichtet in seinem Buch „Kettwig unter dem Hakenkreuz“ über die jüngste Vergangenheit Kettwigs. Denken Sie sich in die Zeit um 1929 zurück. Eine Zeit der Not. Viele Arbeitslose standen auf der Straße. Menschen ohne Zukunft. Dann kam jemand und versprach ein besseres Deutschland….

Bei den Kettwiger Buchhandlungen und auch im Kettwiger Museum können die Bücher erstanden werden.

Rudolphus, die nette kleine Wanderratte, erzählt von ihrem Leben als Stadtführer:

Hallo, Ihr kennt mich ja schon ein wenig:

Mein Name ist Rudolphus der 1218. vom Mühlengraben. Ich bin seit ungefähr zwei Jahren als Stadtführer für Kinder im Namen des HVV in Kettwig unterwegs. Ihr wisst ja vielleicht noch, warum ich Stadtführer geworden bin. Mein Ur-,Ur-,Ur- (jetzt müsste ich dies noch 1215 mal aufzählen) Großvater, genannt „ Rudolphus der Erste“, war  mit Ludgerus,  dem Missionar und späteren Bischof von Münster,  befreundet. Als dieser sich um das Jahr 800 von Friesland nach Werden aufmachte, um hier ein Kloster zu gründen, wollte mein  Ur…Großvater den Freund nicht alleine ziehen lassen und machte sich mit auf den Weg – wir gehören schließlich zur Gattung der Wanderratten! Daran, dass Rudolphus damals dabei war, gibt es nichts zu bezweifeln, denn er war so bedeutend, dass er am Portal der Werdener Basilika in Stein gemeißelt wurde. In Bronze gegossen findet man seine kleine Skulptur am Gitter vor der Krypta, in der sich der Sarkophag seines Freundes Ludgerus befindet. Die Werdener Historiker gehen fälschlicher Weise in beiden Fällen von einer Mäusedarstellung aus. Woher sollen sie auch wissen, dass Ludgerus mit einer Wanderratte befreundet war. Bei einem Ausflug in die nähere Umgebung verliebte sich „Rudolphus der Erste“ in eine bezaubernde Rattenfrau aus dem flussabwärts  gelegenen „Katwig“. Dort gefiel es ihm besser und, obwohl  wir   Wanderratten sind, gründete mein Urahn hier eine Familie und wurde sesshaft. Alles, was meine Vorfahren gesehen und erlebt haben, wurde immer an die nächste Generation weitergegeben- auch der Name für den ältesten Sohn: Rudolphus. Dann hörte ich, dass Frau Gerti  Wißler, deren Vorfahren auch schon seit langer Zeit in Kettwig gelebt haben, Stadtführungen für den HVV in Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten und Schulen macht, ich habe ich sie angesprochen und meine Unterstützung angeboten- die sie gerne angenommen hat.

Seither sind wir zusammen als Stadtführer unterwegs und haben schon einigen Kindergarten- und Schulgruppen unser schönes Kettwig gezeigt. Dabei besuchen wir auch gerne unser Heimatmuseum im Rathaus.

Wir freuen uns auf die nächsten Anfragen für eine Stadtführung (über den HVV) und vielleicht sehen wir uns dann, wenn wir demnächst wieder mit einer Kindergruppe unterwegs sind.

Als Stadtführer bin ich im Moment sehr gefragt. Davon erzähle ich euch beim nächsten Mal.

Bis dahin viele Grüße

Rudolphus vom Mühlengraben

Andalusien – Glanzlicht am Mittelmeer…

… das war der Titel der ersten Fahrt des Heimat- und Verkehrsvereins Kettwig e.V. in diesem Jahr. Es sollte raus aus der tristen winterlichen Heimat hinein in warme Gefilde gehen! Und das hat geklappt! Die 31-Personen starke Gruppe startete im Schnee (!) bei Temperaturen etwas über 0°C. In Malaga begrüßten uns blauer Himmel und Sonnenstrahlen! Und die blieben uns bis zum Abschied treu! Vom Flughafen aus fuhren wir sofort zum Hafen und anschließend mitten in die Altstadt von Malaga, um zum ersten Mal auf dieser Fahrt Tapas  evtl. mit einem Glas Malaga-Wein draußen im Sonnenschein zu genießen! Anschließend führte uns der Weg entlang an der Mittelmeer-Küste zwischen dem herrlichen Malaga-Gebirge und dem Mittelmeer Richtung Gibraltar mit einem kleinen Stopp in der Nobel-Stadt Marbella mit unglaublich großen und schönen Jachten, schicken Autos und feinen Geschäften. Von Gibraltar aus konnten wir wegen des herrlichen Wetters die nahe Küste von Afrika sehen, ließen uns durch die engen Straßen von Gibraltar bis zu dem Affen fahren. Das nächste Ziel war Cádiz – am Rosenmontag! In Cádiz wird der Rosenmontag richtig gefeiert, alle Leute – auch die aus der weiteren Umgebung – waren bunt und fröhlich angemalt, kleine Gruppen musizierten, die ganze Stadt war auf den Beinen und wir mittendrin! Unser Programm führte uns anschließend nach Sevilla, diese wunderschöne Stadt mit den Zeugen der damaligen Weltausstellung von 1929, nämlich z. B. dem Plaza d’Espana, aber auch der Giralda, die auf der großen eindrucksvollen Kathedrale thront, der Palastanlage Reales Alcázares und den kleinen Gassen mit den netten Lokalen und leckeren Tapas.

Am nächsten Tag besuchten wir Cordoba, besichtigten die eindrucksvolle Mezquita und die darin erbaute Kathedrale, wir bummelten durch die Altstadt mit den blumengeschmückten Patios den vielen kleinen Läden und malerischen Gassen. In Ronda bestaunten wir die sog. neue Brücke, die über den Tajo in die Altstadt führt, bummelten durch die Altstadt, genossen den Blick über die Schlucht aus einem typisch andalusischen Wohnhaus und zu guter Letzt lernten wir die Stierkampfarena kennen und erfuhren alles,

was dazu gehört. An der schneebedeckten Sierra Nevada vorbei gelangten wir nach Granada, wo natürlich zuerst die großartige Alhambra auf dem Programm stand, anschließend bummelten wir durch das Albaicin Viertel, konnten von dort aus einen Blick auf die Alhambra und die schneebedeckten Berge werfen, und das alles  bei herrlich warmem Wetter! Am letzten Tag konnte jeder machen, was er wollte, wir übernachteten in Torremolinos, hatten den schönen Strand so ziemlich für uns, Malaga war nicht weit, die Gruppe genoss die freie Zeit, bevor wir wieder nach Hause flogen. Dort war der Schnee verschwunden und um uns die Rückkehr zu versüßen, empfing uns hier der blaue Himmel und zum Glück war es war nicht mehr so kalt (was sich jedoch einige Tage später rapide änderte!) Die Reise hat allen Teilnehmern richtig gut gefallen und die Erinnerung daran wird nicht so bald verblassen!