„Ungestörtes Wachstum“ | Eckhard Schichtel, Matz Schulten

ungestörtes WachstumSkulptur „Ungestörtes Wachstum“
Künstler Eckhard Schichtel, Matz Schulten

Entstanden 2002, Aufgestellt 2003

Material: Stahl und Kunststoff

Standort: Ruhrtalstraße 345, vor dem Kulturzentrum „Alter Bahnhof“, Kettwig

Die Skulptur wurde erstmals im Rahmen der Ausstellung „Baukunst– Essen erlebt Architektur“ zum Stadtjubiläum 2002 an der Freiheit präsentiert. Im Jahr 2003 haben die Stelen ihren endgültigen Aufstellungsort in Kettwig am Bürger-, Sport- und Kulturzentrum „Alter Bahnhof“ gefunden. Eckhard Schichtel schenkte dem Skulpturenpark Kettwig diese drei Stelen.

In den Säulen aus grobem Stahl mit rostiger Oberfläche „wachsen“ grüne Halme und streben im eng umgrenzten Raum nach oben. Der Grashalm, ein Symbol für Wachstum, kann trotz schwieriger Bedingungen wachsen und sich entfalten.

Die Künstler weisen auf das hin, was wir der Natur in der Stadtlandschaft oft nicht mehr gönnen: ein ungestörtes Wachstum.

Sehenswertes in der nahen Umgebung:
» Bürger- und Begegnungszentrum Alter Bahnhof Essen-Kettwig, Ruhrtalstr. 345, erbaut 1873; Neueröffnung 2003
» Ruine Kattenturm aus dem 13. Jhd., 1 km in Richtung Werden

E C K H A R D  S C H I C H T E L
Der Künstler, Architekt und Designer Eckhard Schichtel studierte 1976-81 Architektur an den Universitäten Stuttgart und Essen.
Nach dem Studium entstehen Bruchstein-, Holz- und Lehmbauten sowie Gartenentwürfe mit der Integration von Holz- und Steinskulpturen. Seit 1985 Industriebauten, Möbeldesign und Kunstkonzepte.
Zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen und Einzelaustellungen in Venedig, München, Antwerpen, Brüssel; Beteiligung am Baukunstprojekt Essen.
Er entwickelte neue Lebensqualitäten an Arbeitsplätzen und die Idee der Lebensgemeinschaft im Alter mit Tieren. Umsetzung fanden Ideen beim Bau von zahlreichen Wohngebäuden und bei folgenden Unternehmen: Unternehmensgruppe Vignold; Farbkreis Bochum; FGK- Werbeagentur; Techno-Werkzeuge; Icktener Bauernhaus; Schürmannhof; Druckerei Pomp; Color- Service.
Er ist Mitbegründer des Innovative Living Institute und Mitglied des Expertenrats für Architektur.

M AT Z  S C H U LT E N
Matz Schulten wurde 1965 in Münster geboren. Er studierte ab 1986 an der Universität/ Gesamthochschule. Essen bei Sandro Antal, Prof. Knubel und Prof. Lieberknecht. 1990/91 war er Mitarbeiter am Skulpturenprojekt „Knobelsdorffplatz“ in Berlin bei Achim Pahle und studierte Steinbildhauerei bei Yoshi Haschimoto, HdK Berlin.
1991 nahm Matz Schulten das Studium in Essen wieder auf und arbeitete 1992 an dem Projekt „Mehlwürfel“, für das die Schlosserei Huiskens in Düsseldorf die Form herstellte. In dieser Zeit studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Rinke.
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen 1991 bis 1997 in Essen, Berlin, Köln, Mainz.
Matz Schulten wohnt heute in Trendelburg (Hessen).

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